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Im Gespräch mit Simon Oettli

Interview mit Simon Oettli

Eidg. dipl. Baumeister, Inhaber und Geschäftsführer


Was würden Sie sagen, wie hebt sich die Gasser AG von den übrigen Bauunternehmen ab?

«Natürlich haben wir einen sehr hohen Qualitätsanspruch. Zudem sind unsere Leute stets zuvorkommend und anständig. Die übersichtliche Anzahl unserer Mitarbeitenden erlaubt es unseren Partnern, dass sie die Gesichter bei Gasser AG kennen.»

 

Sie als Inhaber stellen diese Gesichter auch selbst ein – was müssen neue Mitarbeitende mit sich bringen?

«Grundsätzlich müssen sie natürlich die Arbeit können. Hinzukommt, dass der Charakter passen sollte. Anständige und gute Leute, die unsere Werte vertreten.»


Sie sind stolz auf Ihre Crew?

«Ja, sehr! Zufriedene Kunden, die das auch weitersagen sind ein wichtiger Grund für neue Aufträge. Das hängt sehr direkt mit den Leuten vor Ort ab, die die Arbeit machen.»

 

Ihre Firma bietet auch einige innovative Produkte, die es sonst in der Region nicht so gibt, die Horizontalbohrungen zum Beispiel – sichert das die Zukunft des Unternehmens?

«Nicht allein, aber es ist sicherlich eines von vielen Teilchen. Die Tatsache, dass wir zahlreiche Sparten anbieten und ganz verschiedene Arbeiten ausführen können, hilft uns, einen Bereich, der gerade nicht so gut läuft, aufzufangen und einen Ausgleich zu schaffen. Erdbohrungen ist ein Projekt, das viel Energie braucht, aber auch darum eine Chance ist, vor allem im Tiefbau Abgänge wiedergutzumachen.»


Das Altbewährte machen Sie trotzdem weiter?

«Ja, der Massivbau existiert seit rund 5000 Jahren und er wird auch weiterhin einen wichtigen Teil der Baubranche ausmachen. Umbauten sind eine sehr klassische Arbeit ohne grosse Innovationen oder Neuerungen, die wir einfliessen lassen könnten. Das meiste ist nach wie vor Handwerk, das es schon lange gibt und immer noch so gemacht wird, vielleicht einfach mit neueren Produkten.»









«Wir sind breit aufgestellt. Der Bereich Horizontalbohrung ist eine Chance für uns.»









Sie decken die ganze Bandbreite ab – kleine, mittlere und ganz grosse Projekte. Wer sind Ihre Kunden?

«Unsere Kunden sind so unterschiedlich, wie die Arbeiten, die wir ausführen. Wir unterstützen von Privatkunden mit ganz kleinen Arbeiten, über kleine und grössere Firmen bis hin zur öffentlichen Hand, also Stadt, Gemeinde und Kanton, ebenfalls mit kleineren und grösseren Aufträgen. Viele kennen uns schon lange und arbeiten darum gerne mit uns zusammen. Ab und zu werden wir auch von Architekten weiterempfohlen. Ich denke, dass wir uns in den Bereichen, wo unsere Stärken liegen, einen Namen gemacht haben und auch schöne Referenzen vorweisen können. Das sind einige Gründe, warum die Leute zu uns kommen.»


 

Das gilt auch für neue Mitarbeitenden? Arbeiten die Leute gerne bei Ihnen?

«Ja, das zeigen auch die langjährigen Mitarbeitenden. Wir haben selten den Fall, dass jemand von sich aus gehen möchte – ausser bei der Pensionierung. Ausserdem haben wir auch immer wieder das Glück, ausserordentlich gute junge Menschen ausbilden zu dürfen.»


 

Was wünschen Sie sich für Gasser?

«Ich wünsche mir, dass wir in diesem doch ziemlich hart umkämpfen Markt als mittelgrosses Unternehmen bestehen können und dass die Prognose, dass es bald nur noch Zweimann-Betriebe oder Grossunternehmen gibt, noch lange nicht eintrifft. Mittelgrosse Firmen sind wichtig für die Region und die Gemeinden. Dank ihnen müssen Angestellte nicht durch die halbe Schweiz fahren, um zum Arbeitsplatz zu gelangen. Zudem haben sie so die Möglichkeit, auch an schönen Projekten mitzuwirken, wie zum Beispiel an mittelgrosse Bauten. Mittelgrosse Unternehmen können grosse Qualität bieten.»



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